Bildquelle: Oess
Online-Verkauf
Die Zeiten ändern sich
Nichts bleibt wie es war - Der Blick über den Tellerrand lohnt sich aber immer!
Text: Reiner Mihr,
17. Dezember 2010
Es ist erst wenige Jahre her, da war der Online-Verkauf von Lebensmitteln nach kurzer Hype quasi gestorben. Zu aufwendig die Kommissionierung, das Handling, die Logistik. Zumal der Kunde nicht mal bereit war, höhere Preise für diese Dienstleistung zu bezahlen. Aber die Zeiten ändern sich und in den vergangenen Jahren hat sich neben den Anbietern, die eh schon immer funktionieren (Weinversand, Spezialitäten), eine ganze Reihe Unternehmen an das Wagnis Online-Verkauf von Lebensmitteln
gewagt. Gourmondo, bringmirbio oder Foodshop24 sind da eher neu, Edeka24, citti24 oder kaisers.de sind die Etablierten. Richtig „geadelt" wurde der Online-Verkauf dann durch den Einstieg von Amazon, wo in diesem Jahr der Verkauf von Lebensmitteln mit ein paar Startschwierigkeiten anlief. Das scheint weitgehend behoben zu sein, wie der LP-Einkaufstest eindrucksvoll zeigt. Er bewertet auch eine Auswahl weiterer Online-Shops, die alle zeigen, dass der stationäre Handel einen ernst zunehmenden Wettbewerber hat.
Neue Zeiten brechen auch an für die Lebensmittelkennzeichnung: Endlich gibt es eine EU-Regelung, die eine Auflistung des Gehalts an Zucker, Fett, Salz, Eiweiß und Kohlenhydrate und mehr verbindlich vorschreibt (siehe Seite 36). Für Verbraucherschützer noch nicht der große Wurf, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Die strittige Ampel ist damit aus der Diskussion.
Ganz andere Zeiten kommen bei den „Pop-ups" ins Spiel. Das sind neue Ladenkonzepte aus Amerika, die nur für wenige Wochen oder Monate bestehen.
Und letztlich beginnt jetzt eine Zeit, die ein wenig die Hektik und Betriebsamkeit, den Stress und den Ärger vergessen lässt: Apfel, Nuss und Mandelkern bestimmen das Geschehen. In diesem Sinn: Frohe Weihnachten!
gewagt. Gourmondo, bringmirbio oder Foodshop24 sind da eher neu, Edeka24, citti24 oder kaisers.de sind die Etablierten. Richtig „geadelt" wurde der Online-Verkauf dann durch den Einstieg von Amazon, wo in diesem Jahr der Verkauf von Lebensmitteln mit ein paar Startschwierigkeiten anlief. Das scheint weitgehend behoben zu sein, wie der LP-Einkaufstest eindrucksvoll zeigt. Er bewertet auch eine Auswahl weiterer Online-Shops, die alle zeigen, dass der stationäre Handel einen ernst zunehmenden Wettbewerber hat.
Neue Zeiten brechen auch an für die Lebensmittelkennzeichnung: Endlich gibt es eine EU-Regelung, die eine Auflistung des Gehalts an Zucker, Fett, Salz, Eiweiß und Kohlenhydrate und mehr verbindlich vorschreibt (siehe Seite 36). Für Verbraucherschützer noch nicht der große Wurf, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Die strittige Ampel ist damit aus der Diskussion.
Ganz andere Zeiten kommen bei den „Pop-ups" ins Spiel. Das sind neue Ladenkonzepte aus Amerika, die nur für wenige Wochen oder Monate bestehen.
Und letztlich beginnt jetzt eine Zeit, die ein wenig die Hektik und Betriebsamkeit, den Stress und den Ärger vergessen lässt: Apfel, Nuss und Mandelkern bestimmen das Geschehen. In diesem Sinn: Frohe Weihnachten!










