Nachhaltigkeit
Stolpersteine zum Ziel
Produktion, Personal, Premium, Profilierung - über den steinigen Weg zum Erfolg.
Text: Reiner Mihr,
06. Juni 2011
Das hehre Ziel „Nachhaltigkeit" verkommt zur Strategie der Wertsteigerung von Unternehmen. Denn die zentrale Frage („Was ist das denn überhaupt?"), beantworten nur Experten. Genau die trafen sich mal wieder zu einem Kongress und rangen um Verständlichkeit. Lebensmittel Praxis mittenmang dabei.
Unbestritten, dass die Schonung der Ressourcen Teil nachhaltigen Wirtschaftens sein sollte. Das gilt immer mehr und ganz besonders für Ladenbau-Konzepte im LEH, wo besonders Kühlung und Licht unabdingbar sind, aber auch als Energiefresser gelten. Erfreulich, dass sich hier niemand auf irgendwelchen Lorbeeren ausruht und die Entwicklung zu energiesparenden Systemen weiter voranschreitet. Denn sonst würden die Verbraucher wohl auf solch sensationelle Markt-Konzepte verzichten müssen, wie sie Mitte Mai während der Prämierungs-Gala zum „SuperMarkt des Jahres 2011" gezeigt werden konnten. Deutlich wurde vor allem, dass ein moderner Vollsortimenter mittlerweile kein Problem mehr mit dem Discount-Konkurrenten haben dürfte: Attraktive Laden-Layouts, bestens ausgebildetes Personal, breites Preiseinstiegssortiment, attraktive Premiumprodukte, handwerkliche Produktion und vor allem das Profilierungssortiment par excellence – Frische – stehen dafür.
Gerade letzteres zeigt natürlich auch, auf welch schwierigem Parcours der Händler unterwegs ist. Empfindliche Ware, nicht ewig haltbar - schlimmer noch sind Einflüsse von außen wie der Skandal um das EHEC-Bakterium. Vielleicht sind da neue Technologien hilfreich, was allerdings gerade in Deutschland an einer fast schon schizophrenen Technik-Angst scheitert, wie auch das Beispiel Nanotechnologie zeigt. Das Land der Ingenieure und Maschinenbauer sollte sich mehr zutrauen.
Unbestritten, dass die Schonung der Ressourcen Teil nachhaltigen Wirtschaftens sein sollte. Das gilt immer mehr und ganz besonders für Ladenbau-Konzepte im LEH, wo besonders Kühlung und Licht unabdingbar sind, aber auch als Energiefresser gelten. Erfreulich, dass sich hier niemand auf irgendwelchen Lorbeeren ausruht und die Entwicklung zu energiesparenden Systemen weiter voranschreitet. Denn sonst würden die Verbraucher wohl auf solch sensationelle Markt-Konzepte verzichten müssen, wie sie Mitte Mai während der Prämierungs-Gala zum „SuperMarkt des Jahres 2011" gezeigt werden konnten. Deutlich wurde vor allem, dass ein moderner Vollsortimenter mittlerweile kein Problem mehr mit dem Discount-Konkurrenten haben dürfte: Attraktive Laden-Layouts, bestens ausgebildetes Personal, breites Preiseinstiegssortiment, attraktive Premiumprodukte, handwerkliche Produktion und vor allem das Profilierungssortiment par excellence – Frische – stehen dafür.
Gerade letzteres zeigt natürlich auch, auf welch schwierigem Parcours der Händler unterwegs ist. Empfindliche Ware, nicht ewig haltbar - schlimmer noch sind Einflüsse von außen wie der Skandal um das EHEC-Bakterium. Vielleicht sind da neue Technologien hilfreich, was allerdings gerade in Deutschland an einer fast schon schizophrenen Technik-Angst scheitert, wie auch das Beispiel Nanotechnologie zeigt. Das Land der Ingenieure und Maschinenbauer sollte sich mehr zutrauen.










