Trend 2012
Heiter bis wolkig
Jährliche Trendumfrage der LEBENSMITTEL PRAXIS zeigt gedämpften Optimismus
Text: Reiner Mihr,
13. Januar 2012
Prognosen fallen vor allem deshalb schwer, weil sie die Zukunft vorhersagen sollen. Dies Bonmot wird immer wieder gerne zum Besten gegeben, wenn über Sinn und Unsinn von wirtschaftlichen Vorhersagen diskutiert wird. Trotzdem ist das Interesse an einer Einschätzung dessen, was da kommen wird, ungebrochen. Oder würde sich sonst noch jemand für den Wetterbericht interessieren?
Und so fragte die LEBENSMITTEL PRAXIS auch 2011 wieder einen größeren Kreis von Handelsmanagern zu ihrer Einschätzung des kommenden Jahres. Die diesjährige Umfrage der LP zeigt - wen wundert’s - ein verhalten optimistisches Bild. Damit hat sich die Stimmung gegenüber der Vorjahresbefragung etwas eingetrübt, bewegt sich aber immer noch im deutlich positiven Bereich.
Das erscheint mehr als realistisch. Klar, die sogenannten „Märkte“Zwischen zittern vor der Euro-Krise, die Währung und viele Aktien waren auch in der letzten Woche des Jahres 2011 im Tiefflug. Die allgemeinen Wachstumsaussichten für 2012 sind mäßig. Nur noch 0,4 Prozent Plus prognostiziert das Ifo-Institut, andere sehen dies nur unwesentlich anders. Hersteller von Lebensmitteln muss die Situation an den Beschaffungsmärkten nachdenklich machen, was letztlich wiederum Einfluss auf Preise nehmen wird. Aber so oder so ähnlich sind die Herausforderungen in jedem Jahr. Andererseits wird die Arbeitslosigkeit wohl weiter zurückgehen, die Einkommenssituation vieler Menschen in Deutschland besser werden, so dass der private Konsum wieder zu einer starken Stütze der Konjunktur werden kann. Davon dürften auch Ernährungsindustrie und Lebensmittelhandel ihre Scheibe abbekommen. Grund genug, um mit Schwung ins neue Jahr zu starten. Dabei wünschen Ihnen Redaktion un d Verlag der Lebensmittel Praxis jederzeit ein gutes Händchen.
Und so fragte die LEBENSMITTEL PRAXIS auch 2011 wieder einen größeren Kreis von Handelsmanagern zu ihrer Einschätzung des kommenden Jahres. Die diesjährige Umfrage der LP zeigt - wen wundert’s - ein verhalten optimistisches Bild. Damit hat sich die Stimmung gegenüber der Vorjahresbefragung etwas eingetrübt, bewegt sich aber immer noch im deutlich positiven Bereich.
Das erscheint mehr als realistisch. Klar, die sogenannten „Märkte“Zwischen zittern vor der Euro-Krise, die Währung und viele Aktien waren auch in der letzten Woche des Jahres 2011 im Tiefflug. Die allgemeinen Wachstumsaussichten für 2012 sind mäßig. Nur noch 0,4 Prozent Plus prognostiziert das Ifo-Institut, andere sehen dies nur unwesentlich anders. Hersteller von Lebensmitteln muss die Situation an den Beschaffungsmärkten nachdenklich machen, was letztlich wiederum Einfluss auf Preise nehmen wird. Aber so oder so ähnlich sind die Herausforderungen in jedem Jahr. Andererseits wird die Arbeitslosigkeit wohl weiter zurückgehen, die Einkommenssituation vieler Menschen in Deutschland besser werden, so dass der private Konsum wieder zu einer starken Stütze der Konjunktur werden kann. Davon dürften auch Ernährungsindustrie und Lebensmittelhandel ihre Scheibe abbekommen. Grund genug, um mit Schwung ins neue Jahr zu starten. Dabei wünschen Ihnen Redaktion un d Verlag der Lebensmittel Praxis jederzeit ein gutes Händchen.










