Mittwoch, 23. Mai 2012
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Die diesjährige ISM bot eine Plattform für internationale Kontakte.
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„Ein Lächeln, das bewegt“: Carl-Jürgen Brandt, Brandt.
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Front-Mann: Sönke Renk, Bahlsen.
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Aus Minus mach Plus: Dr. Wolfgang Nuber, Omira.
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„Playboy“ mit Lizenz: Klaus Lellé, Halloren.
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International Aufgestellt: Karl-Heinz Johnen, Zentis.
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Snackige Trendsetter: Claudia Studtmann und Karl-Heinz Westing, Intersnack.
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Brüderlicher Multi-Pack: v.l. Uwe, Hans-Günter und Thomas Trockels, Kuchenmeister.
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Ein Stevia-Pionier: Fritz Haasen, Kalfany Süße Werbung.
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Waffel-Mission und -Vision: Andreas Wilkening, Loacker.
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An neuer Stelle: Sascha Löhr, Hitschler.
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Eidgenössische Markenbotschafterin: Linda Hufschmid, Ricola.
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Auf Schoko-Wölkchen sieben: v.l. Dr. Walter Müller, Alexandra Serret und Andreas Nickenig, Wawi-Schokolade.
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Eigenständiger Chocolatier: Daniel Bloch, Camille Bloch.
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Nachhaltige Bilanzierer: v.l. Dr. Uwe Lebens, Genuport: Nicola Oppermann, Kraft Foods, Chris Wille, Rainforest Alliance.
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Ültje-Mann: Guido Wolf, Ültje.
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Sarotti-Collection: Dr. Philipp Schoeller (m.).
ISM

Kontakte und Kontrakte

Die ISM überzeugt als internationale Plattform für eine weiterhin auf verstärkten Export ausgerichtete Süßwarenbranche. Die breite, innovative Umsetzung des neuen Süßstoffs Stevia lässt noch auf sich warten.
Text: Dieter Druck, 10. Februar 2012
Eigentlich hätte „E 960“ für Furore bei der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) in Köln sorgen müssen, aber die süße Revolution blieb aus bzw. fand nur in der Berichterstattung der Medien statt. Immerhin ein emotionales Thema. Entsprechend dünn gesät waren die Neuheiten mit Stevia. „Wir hatten mehr erwartet“, sagt dann auch Annika Kaldewey, Product Management International von Kalfany Süße Werbung, die mit der Umstellung der zuckerfreien Range unter Pulmoll und den neuen Acti-Fresh-Drops unter Kalfany gleich Nägel mit Köpfen gemacht hat. Andere Hersteller nehmen eher die abwartende Position ein bzw. sehen keinen Anlass, zu reagieren. Die Süßgebäck-Hersteller brauchen sich überhaupt keine Gedanken machen, da Stevia für ihre Produkte nicht zugelassen ist. Wahrscheinlich wird im kommenden Jahr die große Welle kommen.

Bei den Schokoladen überwiegt ebenfalls noch die Zurückhaltung, obwohl man beim Entwickler und Lieferanten Barry Callebaut schon die Konzepte bereithält und Beispiele aus Belgien oder der Schweiz anführen kann. Zum Beweis: Die Schokolade mit Stevia aus der belgischen Confiserie Cavalier wählten die Messebesucher zum Top-Produkt der Neuheiten-Schau „New Product Showcase“. Bislang noch nicht für Stevia zugängliche Schokoladen-Hersteller argumentieren mit qualitativen und geschmacklichen Aspekten sowie den vom Konsumenten gewünschten Produktfaktor Genuss. Dem hält Steffen Jarzombeck von Barry Callebaut entgegen: „Wir sind nah dran am Original.“

Das sagen auch die Hersteller lactosefreier Produkte. Ob man das Ganze als Trend bezeichnet oder nicht, ist Ansichtssache. Auf jeden Fall wächst das Angebot. Pionier Omira (minus L) hat aktuell eine NussNougat-Creme und den Doppelkeks in der der lactosefreien Version im Handel eingeführt. Brandt bringt den milchzuckerfreien Zwieback, und Confiserie Heileman eine entsprechende Praline. Die Anbieter sind zuversichtlich, dass sie die in diesem Jahr schwindenden „Diätplazierungen“ im Handel mit lactosefreien, eventuell auch glutenfreien Produkten besetzen werden.

Bei den salzigen Snacks erfährt die Geschmacksrichtung Currywurst starken Zuspruch. Gelungen und schlüssig auch das Konzept von Intersnack, das im Handel etablierte Promotionthema Grillen für die Warengruppe zu nutzen. Fußball-Europameisterschaft sowie die Olympischen Spiele liefern weitere hochkarätige Aufhänger für Zusatzumsatz mit gepflegten Marken. Auch der Trend zum Snacken setzt sich fort, und damit verbunden entsprechende Formate bei den süßen und pikanten Backwaren. Wie zu hören ist, bieten hier neuaufgelegte Take-away-Konzepte der Handelsunternehmen Ansatzpunkte, auch für kühlbedürftige Produkte.


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